25 maggio 2015

LT122. - Felix Holldack: Besprechung der Schriftt “Gesetz und Urteil”

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Felix Holldack
Dalla ormai sempre più vasta letteratura su Carl Schmitt vengono qui pubblicati quei testi non più coperti da diritto d’autore. Di Felix Holldack si trovano in rete le seguenti scarne notizie: giurista tedesco, nacque il 10 ottobre 1880 a Königsberg, morì il 29 maggio 1944 in Garmisch-Partenkirchen. Era di religione cattolica. La foto e i dati riportati sono tratti dal sito dell’Università di Leipzig, che a sua volta prende la foto dall’archivio dell’università di Dresda. La recensione apparve sui Kant-Studien, 1912, B. 11, S. 464-467. Viene qui pubblicata dapprima in formato immagine ed in seguito in forma trascritta ed anche tradotta. Il testo (qui riprodotto dal mio archivio personale) è ripubblicato anche nel volume dei Tagebücher, Oktober 1912 bis Februar 1915, curato da Ernst Hüsmert, Anhang, pagg. 371-75. I diari e le lettere, ora pubblicate, rivelano anche dell’esistenza di una conoscenza personale fra Felix Holldack, più anziano e professore dal 1914, e Carl Schmitt, che il 22 ottobre 1912 riceveva una lettera della quale si rallegrava.

* * *
B.
(pagina in costruzione)

Felix HOLLDACH
Besprechung der Schrift von Carl Schmitt
«Gesetzt und Urteil»
in:
Kant-Studien, 1912, B. 11, S. 464-467

Schmitt, Carl. Gesetz und Urteil. Eine Untersuchung zum Problem der Rechblpraxis. Berlin, Verlag von Otto Liebmann. 1912. (129 S.)

Pagina 464
Sch. will in seinen methodologischen Untersuchungen "die leitende Idee der heutigen Praxis auffinden und dieser dadurch nutzen, dass er ihr zur Selbstbesinnung auf ihre Zwecke und Mittel hilft”. Er stellt sich die Aufgabe, "die Methode der modernen Rechtspraxis auf eine Formel zu bringen, die ausdrückt: Wann haben wir von einer rechtlichen Entscheidung zu sagen, dass sie richtig sei?" In bewusster Scheidung zwischen Wert- und Wirklichkeitsbetrachtung hebt er den Beurteilungsmasstab aus einem Postulat, stellt aber die Verbindung zwischen seiner normativen Betrachtung und dem zur Untersuchung stehenden empirisch-bestimmten Erscheinungskomplex dadurch her, dass er die empirische Geltung dieses Postulats in der Summe eben dieser der Erfahrung zugllnglichen Vorgänge (moderne Rechtspraxis) zum Ausleseprinzip erhebt.

Er weist erneut darauf hin, dass jede Besinnung über das Merkmal der Richtigkeit für die Praxis strikt zu scheiden sei von der juristischen Verarbeitung des Rechtstoff, “des geltenden Rechts”. Es gelte daher für die ganze Untersuchung diese methodisch vollständig selbständigen Geltungen innerhalb desselben Wissensgebietes auseinander zu halten (auch S. 57). Damit sei auch grundsätzlich zu scheiden zwischen den Fragen: “Wann ist richtig entschieden?” und: “Wann ist richtig interpretiert?” Die Richtigkeit einer Entscheidung leitet er aus dem Postulat der Rechtsbestimmtheit ab. Die Legitimation dieses Kriteriums, dessen praktische Allgemeinheit und methodische Bedeutung vollständig zusammenfalle (S. 56), sucht er zu erweisen durch dessen widerspruchslose Anwendbarkeit auf alle Erscheinungen der Rechtspraxis (S. 59 ff.). In den diesem Thema gewidmeten Ausführungen lehnt Sch. nicht nur noch einmal das herrschende Kriterium der Gesetzmässigkeit mit aller Schärfe ab, sondern er zeigt auch, dass etwa das Postulat der Gerechtigkeit als Kennzeichen der Richtigkeit richterlicher Entscheidungstätigkeit wegen überaus häufiger Unmöglichkeit der Verwendung nicht in der Auswahl unter den denkbaren Postulaten den Vorzug verdienen könne.

Die Formel für solche richtige Entscheidung präzisiert Sch. dahin: «Eine richterliche Entscheidung ist heute dann richtig, wenn anzunehmen ist, dass ein anderer Richter ebenso entschieden hätte. “Ein anderer Richter” bedeutet hier den empirischen Typus des modernen rechtsgelehrten Juristen.» (S. 71.) Den Hauptwert der Formel sieht Sch. aber darin, dass letztere eine widerpruchslose Lösung der Komplikationen gewähre, «die sich daraus ergeben, dass auf der emen Seite dem Gesetz seine Autorität gewahrt bleiben müsse, sodann aber gleichzeitig Entscheidungen praeter und zuweilen solche contra legem ergehen müssten, die als richtig bezeichnet würden, obwohl sie kaum noch “quellenmässig” zu nennen seien.»

Sch. gewinnt diesen Ausweg durch die Reflexion, dass ein Moment die Frage nach einem lediglich der Praxis eigenen Prinzip methodischer Betrachtung von allen jenen Ansichten scheide, welche aus der Erfüllung des Kriteriums der Gesetzmässigkeit solche Richtigkeit ableiten wollten. Denn letztere - mögen sie sich auf das geschriebene Recht allein stützen, mögen sie überpositive Kulturnormen oder Satzungen des freien Rechts herbeiziehen - legten doch immer zeitlich und logisch die Bedeutung ihrer Normen vor die Entscheidung. Von ihnen aus trete der Richter an diese Entscheidung heran, um durch Subsumption seine Entscheidung als quellenmässig zu legitimieren. Gegenüber diesem Kriterium der Gesetzmässigkeit verlege das praktisch spezifische Merkmal der Richtigkeit das Schwergewicht dahin, dass der Riohter nur «eine Norm aal Mittel benutze,

2.

3.
4.

23 maggio 2015

Carl Schmitt e il nazismo: dal fascicolo del Sicherheitsdienst. - Indice dei nomi e Cronologia

Status: 1.0/23.5.15

Indice dei nomi e dei luoghi
citati nel Fascicolo e Cronologia
Legenda

Sommario 1  = Lettere Indice
Sommario 2 = pagine singole
 Sommario 3 = in un file unico

A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z  - || 1888 - 1934 - 1935 - 1936 - 1938 - 1942 - || Bottom -


A

Sommario 1 / 2 / 3


x

B

Sommario 1 / 2 / 3

Becker: 8 -
Beyerle: 6 -
Berlin: 7 -
Berlin Steglitz: 3 - 4 - 5 -
Böhm: 9
Bornhack: 7 -
Brüning: 7 -
C

Sommario 1 / 2 / 3
x

D

Sommario 1 / 2 / 3
x

E

Sommario 1 / 2 / 3
Emge: 9  -

F

Sommario 1 / 2 / 3
Frank: 9 -
Frankfurt: 6 -

G

Sommario 1 / 2 / 3
Gerland: 10 -

H

Sommario 1 / 2 / 3
Höhn: 9 -

I

Sommario 1 / 2 / 3
x

J

Sommario 1 / 2 / 3
x

K

Sommario 1 / 2 / 3
Kisch (Geheimrat): 9 - 10 -
Koellreutter (Otto): 7 - 8 - 9 - 10 -
Königsberg: 8 -

L

Sommario 1 / 2 / 3
x

M

Sommario 1 / 2 / 3
München: 9 -

N

Sommario 1 / 2 / 3
x

O

Sommario 1 / 2 / 3
x

P

Sommario 1 / 2 / 3
Papen: 7 -
Plettenberg: 4 -
Preuss, Hugo: 7 -

Q

Sommario 1 / 2 / 3
r

R

Sommario 1 / 2 / 3
Ritterbusch: 8 -
Rocco [Alfredo] (Rektor): 7 -
Rothacker: 9 -

S

Sommario 1 / 2 / 3
Schmitt, Karl: 3 - 4 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 -
Schwinge (Erich): 6 -

T

Sommario 1 / 2 / 3

x
U

Sommario 1 / 2 / 3
x

V

Sommario 1 / 2 / 3
x

W

Sommario 1 / 2 / 3
x

X

Sommario 1 / 2 / 3
x

Y

Sommario 1 / 2 / 3
x

Z

Sommario 1 / 2 / 3
x



CRONOLOGIA

Sommario 1 / 2 / 3




Sommario 1 / 2 / 3
Pagina:
4 = 11.7.88: data di nascita di Dr. Prof. Karl Schmitt.
5 = 11.7.88: data di nascita di Dr. Prof. Karl Schmitt.




Sommario 1 / 2 / 3
Pagina:
7 = Bornhack: Brief vom 22.4.1934 an Koellreutter.
7 = Bornhack: Brief com 1.6.1934 an Koellreutter.
10 = Gerland: Brief vom 16.6.1934 an Koellreutter.
9 = Emge: Brief vom 17.6.1934 an Koellreutter.
10 = Gerland an Koellreutter: «Wie jetzt feststeht, werde ich am 4.7. wieder nach München fahren».
6 = Brief Schwinge vom 1.9.1934 an Koellreutter.


Sommario 1 / 2 / 3
 
Pagina:
8 = Becker: Brief vom 15.11.1935 an Koellreutter. 



Sommario 1 / 2 / 3
Pagina:
1 = Anno di intestazione del Fascicolo.
2 = Anno di intestazione del Fascicolo.
3 = 4. Okt. 1936: Aktenverbleib chiaramente leggibile.


Sommario 1 / 2 / 3
 Pagina:
3 = Feb. 1938: Aktenverbleib chiaramente leggibile.


Sommario 1 / 2 / 3
 Pagina:
 3 = 25. März 1942: Aktenverbleib chiaramente leggibile.



Top .

Carl Schmitt e il nazismo: dal fascicolo del Sicherheitsdienst. Pag 10 / Gerland.

Status: ver 1.2/24.5.2015
Indice dei nomi / Bottom.

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Particolari della pagina:
a.

b.


Trascrizione

Gerland:
Brief vom 16.6.1934 an Koellreutter:

Mit Kisch habe ich die Angelegenheit, dir wir bei unserem Zusammentreffen in Continental berührten, eingehend besprochen. Kisch hat sich bereit erklärt, seinerseits irgendwie einzugreifen. Einmal hält er es für inopportun, jetzt überhaupt Schritte gegen C.S. zu unternehmen, das andere Mal erklärt er, dass seine Person dazu denkbar ungeeignet sei, da eine Verbindung der Akademie mit der Fachschaft von vorneherein undenkbar sei. Endlich aber trägt er sich, wie er mir sagte, mit dem Gedanken, in absehbarer Zeit von seiner jetzigen Stellung zurückzutreten, da er die damit verbundene Arbeit nicht mehr leisten könne. Er meint übrigens, wie ich Ihnen auch noch mitteilen möchte, dass C.S. Stellung zur Zeit eine unangreifbare sei, und dass man es sich sehr überlegen solle, mit ihm anzupandeln. Meine Mitteilung bitte ich, vertraulich behandeln zu wollen.

Hoffentlich können wir und das nächste Mal etwas länger treffen, es gäge in der Tat noch manches, was zu besprechen wäre. Sollte er mir meine Zeit gestatten, so werde ich sicher gern zu Ihnen herauskommen. Wie jetzt feststeht, werde ich am 4.7 wieder nach München fahren.

Top.

Carl Schmitt e il nazismo: dal fascicolo del Sicherheitsdienst. Pag. 9 / Emge.



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a.

b.



Trascrizione

Emge:

Brief vom 17.7.1934:

Sehr geerter und lieber Herr Koellreutter!

Vielen Dank! Ihre Erklärung ist gut. Bei mir es natürlich ebenso. Ich halte es aber für gut, überhaupt nichts zu tun. Auf Anfragen werde ich schon richtig parieren. Die fragliche Veranstaltung stand übrigens unter dem Motto “Juden heraus!” Daß neulich wieder heftige Angriffe ruch Schmitt – Höhn auf Sie erfolgten, wisssen sie. Ich scrieb an Geheimrat Kisch und bat ihn, Ihnen vertraulich Kenntnis meines Berichts zu geben. Sie können Sie denken, wie schwer ich es in dieser “Fachgruppe” habe… Böhm ist der optimistischen Hoffnung, man könnte den entscheidenden Kurs nationalsozialisticher Wissenschaftler in München gruppieren. Rothacker steht ja auch dort auf der Liste. Frank würde sicher alles tun, dann wäre – Sie wissen sicher von meinem Ideen von vor einem Jahr – eine entscheidenes Schwergewicht gegen Karl Schmitt geschaffen.

Traduzione
(…)

NOTE


Top.

20 maggio 2015

Carl Schmitt e il nazismo: dal fascicolo del Sicherheitsdienst. Pag 8 / Becker.

Status: ver 1.2/24.5.2015
Indice dei nomi / Bottom.


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a.



Trascrizione

Becker:
Brief vom 15.11.1935 an Koellreutter:

… Er teilt mit, dass er Ritterbusch an der Universität und Handelshochschule in Königsberg vertritt und fährt fort:

In den ersten Tagen hatte ich hier in Königsberg einen schweren Stand. Alees war einzig und allein auf die Lehren Karl Schmitt’s eingestellt. Ihren Namen musste ich erst buchstabieren… Da es woh eine planmässige Hetze ist, die gegen Sie und Ihre Lehren von der Schmitt’schen Richtung durchgeführt wird, wäre es gut, wenn wir uns einmal darüber unterwäre es gut, wenn wir uns einmal darüber unterhielten. Die “Schweizerische Rundschau” habe ich mir bis jetzt noch nicht besorgen können. Ich bin aber schon sehr gespannt darauf, was Schönes dort steht- Auf diese Quelle habe ich jedenfalls schon mehrere andere Herren gemacht.

Traduzione
(…)

NOTE

Top.

Carl Schmitt e il nazismo: dal fascicolo del Sicherheitsdienst. Pag 7 / Bornhack.

Status: vers1.1/20.5.2015
Indice dei nomi / Bottom.


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a.

b.



Trascrizione

Bornhack (1):
Brief vom 22.4.1934 an Koellreutter (2):

…Den Führerstaat auch mit Genuss gelesen.
Fein, dass Sie auch einmal den polititischen Verwandlungskünstler und staatsrechtlichen Seifensieder Karl Schmitt abführen. Erst – es ist erst 4 Jahre her – schwärmete er für den Juden Hugo Preuss (3) und die Weimarer Verfassung – die Hugo Preuss-Brücke in Berlin hat inzwischen einen anderen Namen bekommen – dann wollte er für Brüning (4), dann für Papen (5) eine neue Verfassung machen, und siehe da, plötzlich entpuppte er sich als waschechter Nationalsozialist, Berliner Professor und Preussischer Staatsrat, obwohlgleich er vom Nationalsozialismus ungefähr ebensoviel Verständnis hat wie ein Esel vom Lautenschlagen. Neulich bei einem Vortrage des italienischen Professor und Rektors der römischen Universität Rocca (6) hielt er eine unendlich blöde Begrüssungsrede über die Wertlosigkeit des römischen Rechts.

Brief vom 1.6.1934 an Koellreutter:

…Neulich beim Referendarexamen äusserten sich die Kammergerichtsräte sehr anerkennend über ihre Beschäftigung mit dem grossen Karl Schmitt, der nicht bloss als politischer Verwandlungskünstler und politischer Seifensieder, sondern auch durch seine serbischen Frauen Aufsehen erregt.

Traduzione
(...)

NOTE

 
Conrad Bornhak
(1) Trattasi probabilmente di Conrad Bornhak, di cui esiste una scheda con foto della Humboldt-Universität. Vi si legge che nel 1926 fu sospeso dall’università a causa di dichiarazione contro la repubblica e la costituzione di Weimar. Insegnò quindi nell’università del Cairo e ritornò in Germania nel 1931. Fra le sue opere (vedi) si trovano: “Das italienische Staatsrecht des Faschismus” (1934), recensito in Italia da Egidio Tosato e “Genealogie der Verfassungen” (1935), “Die Kriegsschuld” (1929). Nacque il 21 marzo 1861 a Nordhausen, morì a 83 anni in Berlino il 9 febbraio 1944: così Wikipedia, che scrive Conrad Bornhak.

Hugo Preuss
(3) Hugo Preuss: Nacque il 20 ottobre 1860 a Berlino ed in Berlino morì il 9 ottobre 1925. Era figlio di una famiglia di commercianti ebrei. Studiò a Berlino e in Heidelberg. Fu allievo di Otto von Gierke. Fu membro del Deutschen Demokratischen Partei. Su Hugo Preuss si trova un saggio di Carl Schmitt: Hugo Preuß – Sein Staatsbegriff und seine Stellung in der deutschen Staatslehre, Tübingen, J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1930, 34 S.


H. Brüning
(4) Heinrich Brüning: nacque in Münster il 26 novembre 1885, morì il 30 marzo 1970 a Norwich negli Usa. Nel 1906 studiava in Strasburgo. Fu cancelliere dal 1930 al 1932. È del 28 marzo 1931 un suo decreto di emergenza che intendeva «combattere gli eccessi politici. Le restrizioni più rigorose riguardano manifesti e volantini, mentre le restrizioni per i giornali e i periodici sono meno severe. La confisca e la soppressione di un giornale possono essere autorizzate nel caso di incitamento alla disobbedienza alle leggi, o nel caso di diffamazione o derisione degli organi, delle istituzioni, delle autorità o degli ufficiali dello Stato o delle comunità religiose, delle loro istituzioni, delle loro abitudini e dei loro simboli di culto. La critica alla Repubblica non è comunque vietata: solo alcuni comportamenti sono ritenuti offensivi e, quindi, puniti» (Fonte).

Franz von Papen
(5) Franz von Papen: Nato a Werl nel 1879, morì a Obersasbach nel 1969. Intraprese fin da giovanissimo la carriera militare. Durante la repubblica di Weimar guidò l’ala destra del Centro Cattolico. Il 1° giugno 1932, succedendo a Brüning, fu nominato Cancelliere del Reich. «Il 20 luglio 1932 inoltre, von Papen, attraverso un decreto di emergenza del presidente Paul von Hindenburg, assunse pieni poteri in Prussia in seguito allo scioglimento del governo prussiano (Preußenschlag, colpo di stato prussiano); questa mossa ebbe come pretesto ufficiale la soppressione dei disordini scoppiati nella provincia prussiana, ma in realtà riuscì a legare indissolubilmente la Prussia alle sorti del Reich. La sua azione politica, estremamente conservatrice e reazionaria (che fu comunque appoggiata dal Papa Pio XI), suscitò ovviamente violente polemiche a sinistra. Quando il 17 novembre 1932 anche l'ex generale Kurt von Schleicher ritirò la sua fiducia, il governo di Franz von Papen cadde definitivamente. La mossa dell'ex generale, che lo aveva inizialmente aiutato a diventare Cancelliere fu giudicata da von Papen come uno sgarbo ed un tradimento. Ebbe comunque subito l'occasione di vendicarsi, stringendo un'alleanza con il Partito Nazistadi Hitler e favorendone la nomina a cancelliere il 30 gennaio 1933, pur di ottenere in cambio dal Führer la nomina a vicecancelliere del proprio governo».

Alfredo Rocco
(6) Rectius Alfredo Rocco: nato a Napoli nel 1875, morto in Roma il 28 agosto 1935, fu rettore dell’Università di Roma dal 1932 al 1935. «Esponente del movimento nazionalista, aderì al fascismo (1923), fu presidente della Camera (1924-25) e quindi ministro di Grazia e giustizia (1925-32). In tale carica avviò la complessa legislazione (1925-28) con cui diede sistemazione organica alle istanze del fascismo di organizzazione del potere; nel 1930 entrarono in vigore i codici penale e di procedura penale comunemente indicati con il suo nome». Ebbe parte determinante nella elaborazione (1927) della Carta del Lavoro e dei regolamenti relativi al concordato con la Santa Sede. Vedi oltre in scheda Treccani.

Top.

Carl Schmitt e il nazismo: dal fascicolo del Sicherheitsdienst. Pag 6 / Beyerle.

Status: ver 1.1/20.5.2015
Indice dei nomi / Bottom.


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a.
b.
c.



Trascrizione
Beyerle (1)

Brief Schwinge (2) vom 10.9.1934 an Koellreutter (3):

... Beyerle, Frankfurt – ein charmanter geistvoller Mann, der mir ausgezeichnet gefallen hat, behauptete, Karl Schmitt würde demnächst abgesetzt. Ob das wahr ist? Auch hier sag ich wieder, wie scharf Schmitt allerorten abgelehnt wird.

Traduzione

…Beyerle, Frankfurt – un uomo affascinante e spiritoso, che mi è piaciuto molto, sosteneva che Carl Schmitt sarebbe stato rimosso quanto prima. Se ciò è vero? Anche qui dico nuovamente quanto aspramente Schmitt è rifiutato dappertutto.

Note

(1) Trattasi verosimilmente di Franz Beyerle (1885-1977) che nel 1934 era ancora all’Università di Frankfurt a.M. prima di spostarsi nello stesso anno a Leipzig. Era suo fratello Konrad Beyerle, che però morì a Monaco di Baviera il 26 aprile del 1933. Così dice di lui la Treccani: «Beyerle, Franz. - Storico del diritto tedesco (Costanza 1885 - Wangen, Costanza, 1977). Prof. nelle univ. di Basilea, Greifswald, Francoforte, Lipsia, Friburgo in Br., editore di fonti (leggi dei Burgundi e dei Longobardi), ha scritto fra l’altro: Der andere Zugang z. Naturrecht (1939); Rezeptionsvorgänge im Südwestdeutschland (1947)».
(2) Trattasi verosimilmente di Erich Schwinge (1903-1994) che dal 1932 era professore ad Halle.

Top.

19 maggio 2015

Carl Schmitt e il nazismo: dal fascicolo del Sicherheitsdienst. Pag 5.

Status: 1.1/24.5.2015. Bottom.

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Particolari della pagina:
a.
b.

Carl Schmitt e il nazismo: dal fascicolo del Sicherheitsdienst. Pag 4.

Status: 1.0/24.5.2015 / Bottom.

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Particolari della pagina:
a.
b.




Carl Schmitt e il nazismo: dal fascicolo del Sicherheitsdienst. Pag 3 / Fonti archivistiche

Status: 1.1/24.5.15 / Bottom.

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Particolari della pagina:
a.
b.

c.
d.

e.

f.

g.

h.




Fonti archivistiche
(ordinamento casuale)

1. The Wiener Library.
«This document is a dossier produced by the Sicherheitsdienst der Reichsführung SS, 1936-1937, the result of an extensive investigation into Carl Schmitt, constitutional theorist of the Weimar Republic and ‘Crown Jurist' of the Nazi era. It contains correspondence and reports from former colleagues of Schmitt and others, denouncing his alleged anti-nazi, pro-Jewish background. Also included is correspondence between the editor of Das Schwarze Korps, and officials within the RFSS SD, in which an anonymous article first appeared (c1936), questioning Schmitt's Nazi credentials.

The Wiener Library loaned the original of this document to the Institut für Zeitgeschichte in 1968. It is now held at the 'Wiener Collection', Ramat Gan University, Tel Aviv. The custodial history prior to deposit is unknown.

Whilst the contents of the file are not numbered, they have been filmed in broadly chronological order.

Carl Schmitt, the controversial and influential political and legal theorist, was born on 11 July 1888 in Plettenberg, Westfalen. He was professor for jurisprudence in Greifswald, 1921; Bonn, 1922-1923; Berlin (Handelshochschule), 1926; Köln, 1933; and again in Berlin, during the Nazi era when he achieved the exalted position of ‘Crown Jurist'. During his career as a successful academic and teacher he became recognised as a fierce critic of the Weimar constitution, which he accused of having weakened the state and of relying on liberalism, which, in his view, was incapable of solving the problems of a modern mass democracy.

Whilst there is some debate regarding the extent to which his criticism of the Weimar constitution can be interpreted as support for the Nazi dictatorship, his opportunistic defence of Nazi racial ideology is not disputed. In the face of increasing doubts on the part of key elements within the Nazi security services as to the authenticity of his Nazi support, Schmitt, in his lectures and writings, made a point of emphasising that both the racial concept and the primacy of the party over the state were fundamental principles of National Socialist law. In addition he gave enthusiastic support for the Nuremberg Race Laws and played a significant part in purging Jewish influence on German legal thought.

He survived the investigations into his integrity as a National Socialist, the only result being the end of his work within the party. He retained his chair of law at the University of Berlin, as well as his official title of Prussian State Councillor. He never again dealt with domestic or party politics, but turned his attention to the study of international relations, and soon passed into obscurity. After the war he continued to publish but never held office. He remained a controversial figure, having never been formally charged with complicity with the Nazi regime, nor ever exonerated. He died on 7 April 1985».

Carl Schmitt e il nazismo: dal fascicolo del Sicherheitsdienst. Pag 2. / Schema della struttura del servizio di sicurezza delle SS

Status: 1.1-24.5.15 / Bottom /

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Particolari della pagina:
a.

b.




SCHEMA DELLA STRUTTURA
DEL SERVIZIO DI SICUREZZA DELLE SS
(con particolare riferimento agli uffici culturali)

a)
1936



b)
1939



c)
1941


cp)
Particolare



d)
1° ottobre 1944



dp)
Particolare
Nota allo schema
tratta da
Pier Carlo Bontempelli


Faccio notare che, rispetto al 1941, l’organigramma del potere delle SS registra alcune differenze: Ernst Kaltenbrunner ha sostituito Heydrich (ucciso dalla resistenza ceca). Poi lo Ahnenerbe (ancora guidato da Wüst) è passato, per motivi legati alla ricerca scientifica di guerra, alle dirette dipendenze dello Stato Maggiore di Himmler. L’Ufficio III (diretto da Ohlendorf) continua a essere responsabile della “vita del popolo tedesco in tutte le sue manifestazioni” con gli Uffici III A e III B, e, in particolare, della diffusione della cultura tedesca nelle zone occupate e del problema delle minoranze. L’Ufficio III C è invece ancora competente per la ricerca scientifica, la vita religiosa, l’arte del popolo, la letteratura, la poesia, la stampa e la radio. Esso opera spesso in stretto collegamento con le altre sezioni e in particolare con l’Ufficio VII (Weltanschauliche Forschung und Auswertung) che raccoglie il materiale necessario per la Gegnerforschung, e si occupa anche di archivi, di musei e di incarichi speciali come, per esempio, la Hexenforschung (di Levin) che riguarda la ricerca sulla caccia alle streghe.

(op. cit., 69-73)
Top.

Carl Schmitt e il nazismo: dal fascicolo del Sicherheitsdienst. - Sommario / Homepage

Pagina in costruzione (status: 3.0 / 18.5.15) / Bottom /

SICHERHEITSDIENST DES RFSS
SD-Hauptamt
1936 / P.A. 651 c / Berlin-Steglitz

Schmitt, Karl Dr. Prof.

Bottom / Versione in un solo file.


Sommario: 0. Institut für Zeitgeschichte. – 1. Sicherheitsdienst des RFSS. SD Hauptamt. – 2. Segue. – 3. Segue. – 4. Segue. – 5. Segue. – 6. Beyerle. – 7. Bornhack. – 8. Becker. – 9. Emge. – 10. Gerland. –|| 11. Heckel. – 12. Hedemann. – 13. Freiherr von Heydte. – 14. Hartung. – 15. Segue. – 16. Mirow. – 17. Segue. – 18. Segue. – 19. Rumpf. – 20. Scheuner. – 21. Thoma. – 22. Carl Schmitt: “Walter Jellinek als Jude". – 23. Segue. – 24. Segue. – 25. Leers / Carl Schmitt. – 26. Presseamt. – 27. Segue: Hans Bernhard Bussamann: “Donoso Cortés, der Theoriker der Diktatur”. – 28. Segue. – 29. Presseamt: Carl Schmitt, “Das Recht im nationalsozialitischen Staat”. – 30. Eberhard von Medem. – 31. Verbindun Carl Schmitts zur groß-jugoslawischen Bewegung. – 32. Copia. – 33. Annotazione. – 34. Postüberwachung über den Bulgaren Iubenoff. – 35. Äusserungen Carl Schmitt’s über die Arbeit der SS. – 36. Segue. – 37. Segue. – 38. Presseamt: Der Angriff. – 39. Segue: Konnen wie uns… ?. – 40. Segue. – 41. Annotazione. – 42. Ernennung Franks zum Reichsjustizminister. – 43. Segue. – 44. Abschrift einer Medung der Gestapa: F. U. betr. VDA. – 45. Doppel. – 46. Dr. Carl Schmitt. Interview im “Angriff” Nr. 205. von 1.9.1936. – 47. Teilnahme des Gauleiters Streicher an einer Tagung von Carl Schmitt. – 48. Segue. – 49. Segue. – 50. Annotazione. – 51. Zusammenstellung der von Carl Schmitt herausgegebenen Bücher. – 52. Segue. – 53. Segue. – 54. Segue. – 55. Zusammenstellung über Aufsätze von Carl Schmitt. – 56. Segue. – 57. Nachtrag zur Zusammenstellung über Zeitschriften-Aufsuatze Carl Schmitts. – 58. Carl Schmitt und die Zeitschrift “Hochland”. – 59. Segue. – 60. Interview min Prof. Carl Schmitt im “Angriff”. – 61. Presseamt: Irrtum um Justizirrtum. Notwendige Klarstellung. – 62. Prof. Dr. Carl Schmitt, Berlin. – 63. Segue. – 64. Segue. – 65. Telegramma. – 66. An die Könische Zeitung. – 67. Bericht manoscritto. – 68. Segue. – 69. Segue. – 70. Segue. – 71. Segue. – 72. Segue. – 73. Segue. – 74. Segue. – 75. Segue. – 76. Segue. – 77. Segue. – 78. Segue. – 79. Segue. – 80. Vermerk a firma Höhn. – 81. Bericht: Besprechung mit Reichsminister Frank nach der Tagung des Polizeirechtsausschusses. A firma Höhn. – 82. Vermerk a firma Höhn. – 83. Vermerk a firma Höhn. – 84. Besprechung mit *. – 85. Segue. – 86. Segue. – 87. Segue. – 88. Carl Schmitt in Bochum. – 89. Staatsrat Carl Schmitt. – 90. Die Bereinigung der Akademie. – 91. II22. Annotazione manoscritta. – 92. Prof. Dr. Carl Schmitt; Vortrag in der Verwaltungsakademie Bochum am 15.10.1936 übr “Der Führergrundsatz in der Rechtenpflege. – 93. Segue. – 94. Segue. – 95. II/22. Nota di trasmissione. – 96. Besprechung mit *. – 97. Segue. – 98. Segue. – 99. Bericht. Staatsrat Carl Schmitt. – 100. Segue. – 101. Segue. – 102. Bericht: Staatsrat Carl Schmitt. – 103. Segue. – 104. Segue. – 105. Ruttke a Höhn. – 106. Manoscritto. – 107. Manoscritto. – 108. Manoscritto. – 109. Manoscritto. – 110. Staatsrat Professor Carl Schmitt. – 111. Segue. – 112. Bericht: Ausschaltung Carl Schmitts aus der Akademie für Deutsches Recht. – 113. Segue. – 114. Bericht: Staatsrat Carl Schmitt. – 115. Segue. – 116. Segue. – 117. Bericht: Staatsrat Carl Schmitt. – 118. Segue. – 119. Segue. – 120. Staatsrat Carl Schmitt. – 121. Vermerk. – 122. Aus einem Gespräch mit C.S. stattgefunden wahrscheinlich am 29.11.1935. – 123. Segue. – 124. Segue. – 125. Lettera di Carl Schmitt del 2 dicembre 1936 . – 126. Vermerk. – 127. Lettera di Hans Frank ad Himmler con allegato. – 128. Segue Allegato: Copia di lettera di Frank ad Gunter d’Alquen. – 129. Segue. – 130. Segue. – 131. Segue. – 132. Schriften von Carl Schmitt. – 133. Segue. – 134. Segue. – 135. Segue. – 136. Segue. – 137. Segue. – 138. Fernschreibung. – 139. Segue. – 140. Segue. – 141. Meldung: Staatsrat Prof. Carl Schmitt. – 142. Lettera a Göring riguardante Carl Schmitt. – 143. Segue. – 144. Lettera a Körner riguardo Preussischer Staatsrat Dr. Carl Schmitt, Berlin. – 145. Segue. – 146. Segue. – 147. Meldung. – 148. Lettera a Körner. – 149. Segue. – 150. Segue. – 151. Segue. – 152. Fernschreiben. – 153. Staatsrat Carl Schmitt. – 154. Geheim. Persönlich! Betr.: Professor Carl Schmitt, Berlin. – 155. A Rust con Allegato. – 156. Segue. – 157. Segue. – 158. Segue. – 159. Segue. – 160. Segue. – 161. A Frank. – 162. A Rust. – 163. Allegato. – 164. Segue. – 165. Segue. – 166. Segue. – 167. Segue. – 168. A Frank. – 169. Telefonisch durchgegeben vom Jnstitut für Staatsforschung. – 170. Segue. – 171. Auzüge aus von Werken von Carl Schmitt (früher: Carl Schmitt-Dorotie). – 172. Segue. – 173. Segue. – 174. Segue. – 175. Römischer Katholizismus und Politische Form. – 176. Segue. – 177. Universitätsprofessor Carl Schmitt. – 178. Segue. – 179. Segue. – 180. Segue. – 181. Die Auslandspresse über Schmitt. – 182. Segue. – 183. Telegramma. – 184. Professor Carl Schmitt. – 185. Segue. – 186. Segue. – 187. Segue. – 188. Segue. – 189. Segue. – 190. Segue. – 191. Segue. – 192. Segue. – 193. Segue. – 194. Segue. – 195. Segue. – 196. Segue. – 197. Segue. – 198. Segue. – 199. Segue. – 200. Segue. – 201. Segue. – 202. Segue. – 203. Segue. – 204. Segue. – 205. Segue. – 206. Segue. – 207. Segue. – 208. Segue. – 209. Segue. – 210. Segue. – 211. Segue. – 212. Segue. – 213. Segue. – 214. Segue. – 215. Segue. – 216. Segue. – 217. Segue. – 218. Segue. – 219. Segue. – 220. Segue. – 221. Segue. – 222. Segue. – 223. Segue. – 224. Carl Schmitt. – 225. Segue. – 226. Segue. – 227. Segue. – 228. Segue. – 229. Segue. – 230. Segue. – 231. Lettera a Höhn con Allegato. – 232. Allegato. – 233. Segue. – 234. Lettera a Höhn con allegato. – 235. Allegato: Lettera di Göring. – 236. Das Schwarze Korps. Lettera a Zimmermann con Allegato. – 237. Allegato: lettera di Göring. – 238. Segue. – 239. Das Schwarze Korps. Lettera a Neumann con Allegato.. – 240. Allegato. – 241. Das Schwarze Korps. Lettera a Höhn con Allegato. – 242. Allegato. Lettera di Genzmer alla Schriftleitung des “Schwarzen Korps”. – 243. Segue. – 244. A Dr. Mehlhorn. – 245. Rassegna stampa. – 246. Staatsrat Professor Carl Schmitt. – 247. Lettera di Felix Boesler. – 248. Prof. Carl Schmitt con due Allegati. – 249. Segue. – 250. Segue. – 251. Segue. – 252. Das Schwarze Korps. Lettera a Höhn con Allegato. – 253. Der Schriftleitung des “Schwarzen Korps”. – 254. Telegraphen-Union. – 255. Segue. – 256. Lettera ad Heydrich. – 257. Betr.: Prof Carl Schmitt con Allagato. – 258. Allegato. Betr,: Prof. Carl Schmitt, Berlin. – 259. Segue. – 260. Segue. – 261 Segue. – 262. Segue. – 263. Segue. – 264. Segue. – 265. Segue. – 266. Der Staatsrechtlehrer Prof. Dr. Carl Schmitt. – 267. Segue. – 268. Segue. – 269. Segue. – 270. Segue. – 271. Segue. – 272. Segue. – 273. Segue. – 274. Segue. – 275. Segue. – 276. Segue. – 277. Segue. – 278. Segue. – 279. Segue. – 280. Segue. – 281. Segue. – 282. Segue. – 283. Segue. – 284. Segue. – 285. Segue. – 286. Lettera an das “Schwarze Korps”. – 287. betr.: Hinweis: Carl Schmitt. – 288. Manoscritto. – 289. Lettera di Ullmann. – 290. Bericht. Betr,: Denksschrift Professor Carl Schmitt. – 291. Nota. – 292. Nota del 28 gennaio 1937.
– Indici: Indice dei nomi.

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